Wurde belasteter Bauschutt im Landkreis Ebersberg illegal entsorgt?

Die Firma Technosan steht im Verdacht im Landkreis Altötting belastete Baustoffe illegal entsorgt zu haben. Fraktionssprecherin Waltraud Gruber möchte wissen, ob auch der Landkreis Ebersberg von dem Umweltskandal betroffen ist.

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©foto:Bernd_Sterzl / www.pixelio.de

Verseuchter Schotter oder Schutt sollte von der Firma aufbereitet und ordnungsgemäß entsorgt werden. Anscheinend wurden die Abfälle aber nicht behandelt, falsch ausgezeichnet und gegen geringe Gebühren in nicht geeignete Deponien eingelagert.

Auf eine Anfrage des Landtagsabgeordneten der Grünen Dr. Christian Magerl heißt es, dass „bei der Analyse des Materials in Altötting bis zu 251 Milligramm pro Kilogramm polycyclische Kohlenwasserstoffe (PAK) und bis zu 11,2 Milligramm pro Kilogramm Benzo(a)pyrene gemessen (wurden).“Der Grenzwert hingegen liegt bei 5 Milligramm pro Kilogramm PAK und bei 0,3 Milligramm pro Kilogramm Benzo(a)pyrene.

Waltraud Gruber hat dazu einen Fragenkatalog an den Landrat geleitet. Die Antworten sollen in der öffentlichen Sitzung des Kreistags am 17.12.12 geben werden.

Bereits im Mai 2006 sorgten die Mülltransporte aus Italien in den Landkreis Ebersberg für großes Aufsehen.

„Transparente Vorgehensweise ist jetzt wichtig. Die Kreisgremien und die Öffentlichkeit müssen daher sofort und umfassend über die Ergebnisse und das weitere Vorgehen informiert werden“, so Gruber.

Die Anfragen lesen Sie hier. 

 

Einen Bericht des Bayerischen Rundfunks sehen Sie hier

 

 

 

 

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