Windenergie: Brief an Horst Seehofer abgeschickt

Wie berichtet, setzt sich Fraktionssprecherin Waltraud Gruber in einem Antrag dafür ein, dass der Kreistag Ebersberg den bayrischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer auffordert, seine Initiative, die Mindestabstände zwischen Wohnbebauung und Windkraftanlagen zu vergrößern, zurückzunehmen.

©foto:Waltraud_Gruber

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Die Kosten für die bisherigen Planungen, sowohl auf Landkreis-, als auch auf Gemeindeebene, wären damit in den Sand gesetzt. Eine Energiewende, der sich Gemeinde und Landkreis parteiübergreifend verpflichtet haben, wäre bei Verhinderung der Windkraft ausgebremst.

Weil der Antrag für den Kreistag am 29.7. zwar fristgerecht gestellt war, die Vorberatung im Kreisausschuss jedoch nicht mehr erfolgen konnte, wird der Antrag erst im Oktober, nach der Sommerpause, behandelt.

Deshalb bot Waltraud Gruber in der letzten Kreistagssitzung an, den Brief von den Fraktionssprechen unterzeichnen zu lassen und loszuschicken – damit wäre der Antrag erledigt gewesen.

Solange wollten die Unterzeichner nicht warten und schickten den Brief an Horst Seehofer ab.

Der Antrag wird weiterhin aufrechterhalten „falls Herr Seehofer im Oktober dann noch Ministerpräsident ist“, so Waltraud Gruber.

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