Über mich

Über mich

Geboren und aufgewachsen bin ich in München. Dort habe ich auch mein Studium zur Umweltingenieurin abgeschlossen. Beheimatet bin ich ebenso in Aßling, einer kleinen Gemeinde im südlichen Landkreis Ebersberg. Hier wohne ich mit meinem Mann, und hier sind auch meine inzwischen selbstständigen Kinder aufgewachsen.

Heimat ist da wo ich hingehöre

Wenn mich jemand aus dem Landkreis Ebersberg fragt, wo ich zu Hause bin, werde ich mit Aßling antworten. Jemanden aus Norddeutschland werde ich meine Heimat mit Bayern, in der Nähe von München, beschreiben. Für Europäer bin ich eine Deutsche. Für Menschen aus einem anderen Kontinent Europäerin. Doch Grenzen sind nur Striche auf einer Landkarte – im Großen gesehen ist die Erde meine Heimat. Und ich setze mich dafür ein, dass mein Zuhause, meine Heimat, nicht zerstört wird.

30 Jahre Grün

Als gelernte Umweltingenieurin habe ich mich schon früh für Landschaftsschutz und erneuerbare Energien interessiert und eingesetzt. Das war auch der Beweggrund vor 32 Jahren, Mitglied der Grünen zu werden.

Seit 1984 bin ich Kreisrätin im Landkreis Ebersberg und damit eine der am längsten amtierenden Grünen Kommunalpolitikerinnen in Bayern. Seit dreizehn Jahren bin ich Sprecherin der Grünen Kreistagsfraktion, die mittlerweile zehn Mitglieder umfasst.

Von 2002 bis 2008 war ich Gemeinderätin in Aßling. Seit 2014 bin ich erneut in den Gemeinderat gewählt worden.

Erneuerbare Energien – ein Dauerthema

Das Thema erneuerbare Energien war von Anfang an ein Thema, das ich im Kreistag eingebracht habe. Die ersten Blockheizkraftwerke für die Kreisklinik und für die Deponiegasnutzung an der “Deponie an der Schafweide” gingen auf meine Anträge hin schon vor 28 Jahren ans Netz. Zu diesen ersten, sehr mühsam erzielten Erfolgen kamen weitere hinzu: die Einführung eines Mobilitätsforums, der ausschließliche Einsatz regenerativer Energieträger bei den Liegenschaften des Landkreises, eine Stromausschreibung nach Kriterien, die den Bezug von echten Ökostrom ermöglichten, Leitziele für nachhaltiges Bauen u.v.m. 2008 haben wir Grüne auf meine Initiative hin ein Mobilitätskonzept für den Landkreis erarbeitet, das zukunftsweisend für die Infrastruktur im Landkreis ist.

Heute sind viele Themen, die von den Grünen seinerzeit angestoßen wurden in der Gesellschaft angekommen. Die Energiewende ist zu einem sehr gewichtigen Thema geworden. Im Landkreis Ebersberg sind wir auf einem guten Weg – doch es fehlt nicht nur die Unterstützung auf Bundesebene – im Gegenteil: Stolpersteine werden uns in den Weg gelegt. Ich bin überzeugt, die Energiewende wird kommen – muss kommen. Es gibt noch viel zu tun.

Kreisrätin, Gemeinderätin, Bezirksrätin, Kreisvorstandssprecherin, stellvertretende Landrätin

Von 2008 bis 2013 war ich Mitglied des Bezirkstags Oberbayern. Hier habe ich mich verstärkt in soziale Themen eingearbeitet. Dort setzte ich mich vor allem für die Bedürfnisse von Menschen mit seelischen und geistigen Behinderungen ein. Aber auch im Bezirkstag habe ich im Themenbereich Umwelt und Energie viel angestoßen.

Ich habe damit alle drei kommunalpolitischen Ebenen kennengelernt.

Besonders wichtig ist mir ein guter und stetiger Kontakt zu den Mitbürgerinnen und Mitbürgern. In unzähligen Gesprächen bei Veranstaltungen, Arbeitskreisen, Ehrungen, Einweihungen, Segnungen, Sitzungen, Tagungen und spontanen Treffen habe ich viel erfahren von den Wünschen und Problemen, Meinungen und auch Kritiken der Menschen, für die ich politisch aktiv bin. Dabei finde ich es wichtig, dass ich mich auch außerhalb des „Grünen Wohlfühlkreises“ bewege.

Dieses Anliegen kann ich jetzt noch intensiver umssetzen. Denn 2014 bin ich im Kreistag Ebersberg einstimmig zur stellvertretenden Landrätin gewählt worden.

Mein Bestreben ist es, politische Vorgänge verständlich zu machen. Dazu bedarf es einer Sprache, die auch wahrgenommen werden kann und der Fähigkeit, kompliziert erscheinende Dinge verständlich darzustellen.

Kommunalpolitik eine Herzensangelegenheit

Mein Herz ist mit der Kommunalpolitik verbunden. Für mich ist Kommunalpolitik nicht die unterste Ebene der Politik, sondern die Ebene, die den Menschen am nächsten ist. Hier kann viel erreicht werden, auch über Parteigrenzen hinweg.

Die menschliche Komponente in der Politik

Neben all den politischen Themen habe ich die Erfahrung gemacht, dass die menschliche Komponente entscheidend ist. Da spielen Fairness, ein respektvollen Umgang und ein stets offenes Ohr für Andere eine entscheidende Rolle.

Deshalb ist für mich wichtig, wie eine Fraktion miteinander umgeht und arbeitet. Diese Atmosphäre trägt erheblich zum Gelingen der politischen Ziele bei. In der Kreistagsfraktion, deren Sprecherin ich seit über 13 Jahren bin, herrscht ein sehr gutes menschliches Klima. So macht die ehrenamtliche Arbeit Spaß und bringt politische Erfolge, denn nur gemeinsam sind wir stark.

Alltägliches bewusst gestalten ist politisches Handeln

Wichtig ist für mich, dass ich meinen Ansprüchen auch selbst gerecht werde. So lege ich Wert darauf, im Alltag das zu leben, was ich politisch vertrete: beim Einkaufen, bei der Ernährung, beim Wohnen, beim Gebäudesanieren, beim Gärtnern, in der Erziehung, bei der Energieeinsparung und -nutzung, im öffentlichen Nahverkehr, beim Müll vermeiden und vielem mehr. Umgekehrt ist Politik für mich nichts Abgehobenes, sondern das Umsetzen von alltäglichen Erfahrungen in politische Themen. Diese Sichtweise vermisse ich leider oft in der „großen“ Politik.