Pressestatement zu B 15 neu: CSU vor Ort dagegen – im Land aber dafür!

Das Atteltal soll erhalten bleiben. Es genügt nicht im Landkreis gegen die Landschaftszerstörung zu sein, im Bund und Land aber weiter die Neutrassierung zu planen.

Fakt ist, dass der Freistaat Bayern die Trasse Anfang des Jahres an den Bund meldete, mit dem Ziel die B 15 neu in den Bundesverkehrswegeplan (2015-2030) aufzunehmen. Der Protest vor Ort, auch eine ablehnende Stellungnahme des Kreistags im Vorfeld der Meldung, bewirkte nichts und war der obersten Baubehörde nicht einmal eine Antwort wert.

Solange diese Anmeldung nicht zurück genommen wird, solange bleibt die B 15 neu auf der Liste der Anmeldungen für den Bundesverkehrswegeplan, allen Lippenbekenntnissen zum Trotz.

Da verwundert es schon sehr, wenn die CSU gerade mit diesem, für die CSU-Landesregierung unrühmlichem Thema, Landtags-Wahlkampf macht und sich in Großplakaten und Veranstaltungen als „Retter des Atteltals“ darstellt. Während die Plakate hängen, ist die B15 neu immer noch auf der Liste für den Bundesverkehrswegeplan!

Die Emmeringer Grünen, die sich schon seit 30 Jahren gegen die B 15 neu aussprechen, haben das Thema bewusst nicht zum Wahlkampfthema gemacht und überparteilich und konstruktiv mit den  Bürgermeistern aus Emmering, Frauenneuharting und Aßling zusammengearbeitet. Dass Herr Huber und Herr Lenz jetzt versuchen damit Wahlkampf zu machen ist für mich ein Tabubruch.

Ich hoffe, dass die Bürgerinnen und Bürger im südlichen Landkreis die Taktik der CSU durchschauen: „Vor Ort dagegen, im Land aber dafür“  und das dementsprechend bei den anstehenden Wahlen berücksichtigen.

Ich rate allen, die sich gegen die B 15 neu aussprechen eine Bundestags-Petition online zu unterschreiben: https://www.openpetition.de/petition/online/stop-b15-neu oder sich mit der Bürgerinitiative „Stopp die B15 neu“  in Verbindung zu setzen. Die Unterschriften können noch bis zum 22. September erfolgen.

 

 

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