Nach Rio+20: Green Economy! Ebersberg startet durch …

Die „etwas andere“ Veranstaltung der Petra Kelly-Stiftung war geprägt von Kurzreferaten und 99-Sekunden-Impulsen.

Waltraud Gruber bei ihrem Kurzvortrag

Waltraud Gruber, konnte die zeitliche Vorgabe von 99 Sekunden genau einhalten. „Es ist möglich und wünschenswert kurz und präzise einen Sachverhalt auf den Punkt zu bringen“, so die Fraktionssprecherin der Ebersberger Kreisgrünen und Direktkandidatin für den Landtag.

v.links: Karl Obermayr, Waltraud Gruber, Angelika Obermayr, Margarete Bause

v.links: Karl Obermayr, Waltraud Gruber, Angelika Obermayr, Margarete Bause

Margarete Bause, Fraktionssprecherin der Landtagsgrünen, hielt eine engagierte und mitreißende Rede und hatte ebenfalls keine Mühe die Zeitvorgabe einzuhalten.

Hier der Wortlaut des 99-Sekunden-Impulses von Waltraud Gruber:

„Es liegt Aufbruchsstimmung in der Luft. Wir stehen an der Schwelle zum postfossilen Zeitalter. Der Transformation zu einer erneuerbaren, dezentralen und regional geprägten Energieversorgung. Die Energiewende kann zur Chance für neue demokratische Beteiligungsformen werden.

Grundlegende Änderungen können zu Gunsten von uns allen stattfinden. Wenn wir die Chancen nutzen.

Letztendlich können nur erneuerbare Energien unsere Energieversorgung sicherstellen, das Klima schützen und den Weltfrieden gewährleisten. Die Energiewende ist eine Daseinsvorsorge für uns alle.

Was mich stört ist das Schlechtreden.

Schreckensszenarien von immensen Verteuerungen der Strompreise zeigen schon Wirkung. Forderung nach Abschaffung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). gefährden die Energiewende.

Was Strom wirklich kostet, steht nur zum Teil auf der Stromrechnung. Wesentliche Kosten für die konventionellen Energien werden jedoch von der Gesellschaft über Abgaben und Steuern bezahlt. Kohle und Atom haben immense Subventionen erhalten. Erneuerbare Energien dagegen nur wenig. Dabei sind die Kosten, die durch Umweltzerstörung, Luftverschmutzung, Klimawandel, Endlagerung des Atommülls, etc. entstehen, noch nicht einmal zu beziffern.

Deshalb: Nicht halbherzig vorgehen, nicht einen Schritt vor, einen Schritt zurück gehen – Blick nach vorne richten! Wir brauchen das wirkliche politische Bekenntnis zur Energiewende. Zum Wohle von uns allen.“

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