Fukushima mahnt –Erneuerbare Energien müssen konsequent ausgebaut werden

Drei Jahre dauert die Katastrophe in Japan schon an – und erst allmählich wird ihr wahres Ausmaß sichtbar: kontaminierte Gebiete, verseuchtes Wasser, Gesundheitsschäden und noch immer heiße Reaktoren, die jederzeit wieder außer Kontrolle geraten können.

copy: gruene-bayern

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Der dritte Jahrestag der Fukushima-Katastrophe erinnert nicht nur daran, welche dauerhaft verheerenden Spuren ein atomarer Super-GAU hinterlässt. Er zeigt auch, wie schnell bei Regierungen Erkenntnisse, die im Lichte der einschneidenden Katastrophe richtigerweise gezogen wurden, wieder in den Hintergrund geraten können.

So ist es schwer verständlich, warum Bund und Land im Bereich der Energiewende nicht das weiterverfolgen, was uns vor drei Jahren versprochen wurde. Sauberer und sicherer Strom aus Sonne, Wind, Wasser und Biomasse statt gefährlicher Atomenergie und schmutzigem Kohlestrom – das ist das Ziel der Energiewende.

Doch dieses Ziel ist in ernster Gefahr, insbesondere in Bayern. Die CSU blockiert den weiteren Ausbau der Windkraft. Die schwarz-rote Koalition plant tiefe Einschnitte beim Ausbau der sauberen und sicheren Energien und setzt stattdessen auf Kohle.

Dieser Weg ist falsch, weil er der Umwelt schadet und für Bayern wirtschaftliche Nachteile bringt. Außerdem profitieren vor allem die großen Stromkonzerne und die Bürger haben das Nachsehen.

Fukushima jedoch mahnt: Umstieg auf Erneuerbare Energien nicht abwürgen sondern voranbringen. Für unsere Zukunft!

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