Energiewende 2030: Bausteine für den Landkreis Ebersberg

Kreisrätin und Gemeinderätin Waltraud Gruber referierte in Aßling über die geplante Energiewende des Landkreises. Gruber, die selbst ehrenamtliche Aufsichtsrätin der Bürgerenergiegenossenschaft und der Energieagentur Ebersberg ist und bei etlichen Arbeitskreisen mitwirkt, gestaltet die Energiewende des Landkreises seit über 30 Jahren mit.

2015-06-12 Vortrag Bausteine der EnergiewendeIch brachte schon vor über 25 Jahren Anträge ein, als es den Begriff Energiewende noch gar nicht gab“. So gehen die Blockheizkraftwerke in der Kreisklinik und auf der Deponie zur Nutzung der Deponiegase auf ihre Initiative zurück.

Aber nicht darüber referierte Waltraud Gruber auf der Info-Veranstaltung der Aßlinger Grünen, zu der auch Bürgermeister Hans Fent erschien. Sie richtete ihr Augenmerk auf die Bausteine, die Eckpunkte und Maßnahmen, welche die Energiewende im Landkreis Ebersberg voranbringen werden. Denn seit dem Aktionsprogramm 2030, das im Juni 2006 im Kreistag verabschiedet wurde und seit der Einstellung des Klimaschutzmanagers Hans Gröbmayr hat sich viel getan.

Sie erläuterte in Ihrer Präsentation leicht verständlich die „Bausteine für die Energiewende“, wie die Leitlinien des Landkreises, den Energienutzungsplan, die Energiegenossenschaften und das geplante landkreisweite Energiewerk.

„Diese Bausteine zeichnen als Mosaiksteine mittlerweile schon ein Bild ab, das die Energiewende im Landkreis voranbringen wird“, so Gruber. Dabei hat der Landkreis Ebersberg laut Gruber durchaus Vorzeigecharakter und ist anderen Landkreisen weit voraus.

Wichtig sei aber, dass neben dem Kreis auch die Gemeindegremien ausreichend informiert sind. Denn die Energiewende könne nur in Zusammenarbeit mit den Kommunen stattfinden. Deshalb ist die Präsentation von Waltraud Gruber dazu gedacht zu informieren und so die geplante Energiewende auch umsetzen zu können.

Die Präsentation von Waltraud Gruber können Sie hier nachlesen.

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