Bürger in Moosach und Umgebung sammeln Unterschriften gegen einen geplanten Maststall für bis zu 600 Schweine

Waltraud Gruber, Fraktionssprecherin der Kreistagsgrünen und Direktkandidatin für den Landtag, unterstützt die Initiative „pro Moosach“. Sie setzt sich generell für eine bäurliche Landwirtschaft ein. Ihr Statement lesen sie im folgenden Text:

foto©:Vier Pfoten-Stiftung fuer Tierschutz;pixelio.de

foto©:Vier Pfoten-Stiftung fuer Tierschut / www.pixelio.de

„Wenn ich an die unberührte Landschaft in Moosach denke, und mir vorstelle, dass in der 1200 Einwohner-Gemeinde 600 Schweine gemästet werden sollen, dann tut mir mein Herz weh.

Der Kreistag Ebersberg und all seine Gemeinden haben ein „Aktionsprogramm 2030 für die nachhaltige Entwicklung des Landkreises Ebersberg“ unterzeichnet.

Darin wurde als Ziel formuliert, „eine nachhaltige und umweltgerechte Landbewirtschaftung im Landkreis zu ermöglichen, sowie zum Erhalt bäuerlicher Strukturen beizutragen und insgesamt die Produktion und Vermarktung hochwertiger und unverfälschter Produkte aus der Region für die Region zu fördern.“

In diesem Sinne unterstütze ich die Initiative „pro Moosach“ und hoffe, dass ihre berechtigten Anliegen Gehör finden.

Doch möchte ich auch, dass eine nachhaltige und umweltgerechte Landwirtschaft auch andernorts eine Chance hat und industrielle Landwirtschaft überflüssig macht: im ganzen Landkreis Ebersberg und darüber hinaus.

Wir alle sind dabei gefragt. Die politischen Rahmenbedingungen für eine bäuerliche Landwirtschaft müssen einerseits verbessert werden, aber auch als Verbraucher und Verbraucherinnen können wir viel durch bewusstes Verhalten beitragen.“

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