Bezirkstag – ein Rückblick 2012

©foto:Rainer_Sturm / www.pixelio.de

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Im Ausschuss Bau, Umwelt und Energie des Bezirkstags konnte ich erreichen, dass das Thema Energie mehr beachtet wurde. Es hat zwei Jahre lang Überzeugungsarbeit gebraucht, aber letztendlich konnte ich die befassten Gremien im Bezirkstag doch überzeugen, dass bei den Baumaßnahmen des Bezirks erhöhte Anforderungen der Energiestandards festgeschrieben werden.

Erhöhte Energiestandards

Der Bezirk hat nun einstimmig beschlossen, die „Energiestandards für staatliche Gebäude“ des Freistaates Bayern übernommen. Damit wird bei Neubauten der Passivhausstandard und bei Sanierungen eine Unterschreitung der Energieeinsparverordnung 2009 um mindestens 30% festgeschrieben. Das ist ein sehr großer Erfolg.

Andere Anträge zum Thema Energie wurden schon lange positiv beschieden. Z.b. wurde auf Antrag der Grünen Fraktion 2010 beschlossen, dass  grundsätzlich alle geeigneten Dachflächen für die Errichtung von Solarstromanlagen zur Verfügung gestellt werden sollen. Ferner wurde beschlossen zu prüfen auf welchen Gebäuden Photovoltaik-Anlagen möglichst ab 2011- installiert werden können.

Die Umsetzung diees Grundsatzbeschlusses lässt aber immer noch auf sich warten. Kostbare Zeit verstrich ungenutzt! Zudem haben sich zwischenzeitlich die Rahmenbedingungen der Energieeinspeisevergütung geändert. Damit die Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen auch jetzt noch gegeben ist, muss nun auch die Eigenstromnutzung in die Überlegungen mit einbezogen werden. Das ist eine neue Herausforderung, aber auch eine sinnvolle Überlegung.

Beschlüsse müssen auch umgesetzt werden

Wir werden 2013 genau darauf achten, dass diese beiden Beschlüsse auch umgesetzt werden. Denn der Bezirk als öffentliche Einrichtung muss seiner Vorbildfunktion gerecht werden und  das Thema Klimaschutz muss bei den Liegenschaften oberste Priorität haben.

 Holz – der energieeffizienteste Baustoff

Bei den Planungen des neuen Eingangsgebäudes des Freilichtmuseums „An der Glentleiten“, werde ich mich weiter dafür einsetzen, dass neben der Passivbauweise insbesondere der Baustoff Holz in die Planungen mit einbezogen wird. Aufgrund seines CO2-Vermeidungseffekts und seiner Wirkung als CO2-Senke ist dem Baustoff Holz auch bei tragenden Bauteilen der Vorzug zu geben. Auch dazu ist noch viel Überzeugungsarbeit nötig.

 

 

 

 

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