„Atom- und Kohlestrom schnell ablösen – 100 % Erneuerbar ist machbar“

Bei der Informationsveranstaltung am 11.September referieren: Raimund Kamm (Bayernallianz gegen Atomkraft , Augsburg), Waltraud Gruber (Direktkandidatin für den Landtag) Stefan Kisters (Direktkandidat für den Bundestag).

 

Diplomökonom Raimund Kamm (Mitglied beim BN, BWE und LBV) spricht über die Energiewende nach Fukushima. Raimund Kamm, der auch Vorstand des „Forums Gemeinsam gegen das Zwischenlager und für eine verantwortbare Energiepolitik e.V.“ ist, wird in seinem Vortrag darüber referieren, wie wir die schädlichen Atom- und Kohlekraftwerke schnell ablösen können und dass 100 % Erneuerbare Energien machbar sind. Vor zwanzig Jahren sagten die Stromkonzerne, dass auch auf lange Sicht nicht mehr als 4 % Strom aus Erneuerbaren bei uns möglich sei. Jetzt werden bereits 27 % des verbrauchten Stroms aus Biostoffen, Sonne, Wasser und Wind erzeugt. In Deutschland haben wir die Technik für 100 %. Aber die Besitzer der alten Kraftwerke wollen weiter Geld verdienen und nehmen dafür die Schädigung der Gesundheit anderer und unserer Umwelt billigend in Kauf. Und einige Politiker stehen auf ihrer Seite. Wir können es jedoch besser: Mit einem Drittel Solar, einem Drittel Wind und dem Rest aus Biostoffen und Wasser ist 100 % Erneuerbar machbar. Dazu kommen Energieeffizienz und Lastmanagement. http://www.atommuell-lager.de/
Sein Fazit: Wir können wählen. Tun wir es!

Landtagkandidatin Waltraud Gruber wird zeigen, dass es die CSU mit der Energiewende nicht ernst meint. Die derzeitige Staatsregierung hat es versäumt, geeignete Planungsgrundlagen für Windenergie zu schaffen. Mit dem Vorstoß von Herrn Seehofer, den Mindestabstand von Windenergieanlagen auf etwa zwei Kilometer zur nächsten Wohnbebauung auszudehnen, würde der Ausbau der Windenergie in Bayern zum Erliegen kommen. Im vorauseilenden Gehorsam haben die Genehmigungsbehörden jetzt, schon vor Behandlung im Bundesrat, einen Genehmigungsstopp umgesetzt. Gleichzeitig arbeitet die Staatsregierung an einer Leistungserhöhung des Atomkraftwerks Gundremmingen, das nicht einmal einen Kilometer von der nächsten Wohnbebauung entfernt ist.
Ihr Fazit: Wir brauchen Politiker, die die Energiewende tatsächlich wollen.

Bundestagskandidat Stefan Kisters setzt sich dafür ein, dass die Energieversorgung der Zukunft dezentraler und bürgernäher wird. Er will Städte und Gemeinden darin unterstützen, selbst kommunale Klima- und Energiekonzepte aufzustellen. Erneuerbare Energien und hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung sollen vor Ort ausgebaut werden. Die Energieversorgung und die Verteilernetze sollen wieder in kommunale Hand genommen werden. Sein Ziel ist die Energieerzeugung in Bürgerhand zu fördern, sowie eine echte Beteiligung der Öffentlichkeit zu ermöglichen.
Sein Fazit: Die Zukunft der Energieversorgung ist dezentral!

Nach den Vorträgen freuen wir uns über eine rege Diskussion!

Alle Interessierten sind recht herzlich eingeladen am
Mittwoch, den 11. September 2013 um 19:30 Uhr
im Gasthof „Kastenwirt“, Marktplatz 21, 85567 Grafing

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