Aßling soll sich erneut gegen die B15 neu aussprechen

Die Gemeinde Aßling hat sich in der Vergangenheit wiederholt gegen den autobahnähnlichen Neubau der B15 ausgesprochen. Auf Antrag der Grünen ist das auch jetzt wieder sinnvoll, da der bayerische Innenminister Joachim Herrmann die angemeldeten knapp 400 Projekte für den Bundesverkehrswegeplan aus Berlin zur nochmaligen Einschätzung zurück bekommen hat.

copy foto: www.stop-b15-neu.de

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Die zuständigen Minister Herrmann und Dobrindt sollen in einem Schreiben aufgefordert werden, den Neubau der Trasse Landshut-Rosenheim im Rahmen der Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplanes ersatzlos zu streichen.

Auch wenn die Gemeinde laut den aktuellen Planungen nicht direkt betroffen ist, sollte aus Solidarität gegenüber den Nachbargemeinden die grundsätzliche Ablehnung noch einmal deutlich gemacht werden.

„Ein sanfter Ausbau der B 15 alt mit sinnvollen Ortsumgehungen und teilweisen 3-streifigen Ausbau kann sehr zeitnah erfolgen. Dadurch würde bei erheblich geringeren Kosten die Verkehrssicherheit schnell verbessert, sowie die Belastung der Bevölkerung schon in wenigen Jahren reduziert werden“, so Gemeinderat Konrad Eibl.

Gemeinderatssitzung am 8.7.14: Der Antrag wurde mit nur einer Gegenstimme angenommen.

Was können Sie tun? Die „Bürgerinitiativen Stopp-B15-Neu“ empfehlen selbst ein Schreiben an Innenminister Hermann zu schicken.
Mehr dazu auf der Web-Site der Bürgerinitiativern: http://stop-b15-neu.de

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